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Der Reifenverschleiß

Sie sind stabil und sensibel zugleich, müssen hohe Geschwindigkeiten ebenso wegstecken wie ständig wechselnde Witterungs- und Fahrbahnbedingungen:

Unsere Reifen zählen nicht gerade zu den Dingen am Auto, die wir besonders schonend behandeln. Wer sich mit offenen Augen und dem entsprechenden Maß an Umsicht im Straßenverkehr bewegt, wird seinen Pneus ein langes und erfülltes Leben ermöglichen.

Infoservice Reifenverschleiss

Inhaltsverzeichnis

Wie kommt es zum Reifenverschleiß?

Sobald der Reifen über die Straße rollt, kommt es automatisch mit der Zeit zur Abnutzung. Denn Die Räder haben ständig Kontakt zur Fahrbahn und sind ständig unterschiedlichem Untergrund und Witterungsbedingungen ausgesetzt. So kommt es dann, dass sich das Pofil mit der Zeit abnutzt und man irgendwann von „abgefahrenen“ Reifen spricht. 

Ganz vermeiden, lässt sich das nicht, aber Sie können einiges tun um diesen Prozess zu entschleunigen:

Ungleichmäßiger Reifenverschleiß

Ungleichmaessiger Verschleiss

Nicht selten kommt es zum ungleichmäßigen Verschleiß der Reifen. Doch wie kommt es dazu, dass sich die Reifen so unterschiedlich abnutzen? 
Ursachen können  Fehleinstellungen an Achse, Aufhängung, fehlender Reifenpflege oder technischer Mängel sein. 
Oft ist der ungleichmäßige Verschleiß auch ein Zeichen dafür, dass das Auswuchten der Räder fällig ist oder der falsche Luftdruck eingestellt ist. 

 

  1. Fehlerhafte Aufhängung oder mangelhafte Auswuchtung
  2. Falsche Spureinstellung
  3. Zu hoher Luftdruck
  4. Zu niedriger Luftdruck

Reifenverschleiß vermeiden

Wie bereits erwähnt, lässt sich der Reifenverschleiß nicht vermeiden. Allerdings können Sie einiges tun um den Verschleiß so gering wie möglich zu halten. 

 

Mit unseren Tipps minimieren Sie den Verschleiß:

 

  • Luftdruck regelmäßig kontrollieren
  • Achsvermessung
  • Einmal im Jahr achweises umstecken der Reifen
  •  
Schauen Sie sich dazu gerne auch unser Informationsvideo an!
Hier geht's zum Reifenwechsel

Unsere Tipps für ein langes Reifenleben

Luftdruck beachten

Die meisten Reifenschäden treten durch zu geringen Fülldruck auf – oder werden dadurch verschlimmert. Hierzu genügt ein schneller Blick in die Betriebsanleitung, auf die B-Säule oder in den Tankdeckel des Fahrzeugs, die Luftpumpe an der Tankstelle besorgt den Rest.

Ihr Pneuhage Experte empfiehlt, den Reifenluftdruck etwa alle 14 Tage im kalten Reifenzustand zu überprüfen und dabei auch an das Ersatzrad zu denken. Kalt deshalb, weil sich der Reifen während der Fahrt erwärmt und sich dadurch der Fülldruck erhöht.

Nur mit dem richtigen Luftdruck können Sicherheit, Fahrstabilität und maximale Lebensdauer des Reifens sichergestellt werden. Bereits 0,2 bar unter diesem Wert reduziert sich die Reifen-Laufleistung um ca. 10 %, ab 0,6 bar weniger Druck wird sie sogar halbiert!

Hintergrund: Bei zu wenig Luft leidet der Reifen während der Fahrt unter einer übermäßigen Verformung, wodurch er sich erwärmt und es irgendwann zum Defekt kommen kann. Der übrigens auch durchaus zeitversetzt auftreten kann.

Achweises umstecken

Wussten Sie schon, dass sich das Reifenprofil an der Antriebsachse schneller abnutzt? Das heißt, je nachdem ob Ihr Fahrzeug einen Vorderradantrieb oder einen Hinterradantrieb hat, ist der Verschleiß vorne oder hinten erhöht. Dagegen haben wir einen Tipps für Sie: lassen Sie Ihre Reifen halbjährlich achweise umstecken. Das gilt natürlich auch für Ganzjahresreifen. 

Bordsteinparken vermeiden

Eine weitere, permanente Belastungsprobe für die Reifen ist das Parken auf dem Bordstein. Dies sollte nach Möglichkeit ganz vermieden werden.

Es gibt jedoch immer wieder Parksituationen, in denen das leichter gesagt als getan ist. Bleibt keine andere Möglichkeit, als auf den Bordstein zu fahren, dann bitte möglichst langsam und im stumpfen, sprich rechten, Winkel. Werden die empfindlichen Reifenflanken nämlich zwischen Bordstein und Felge eingequetscht, kann die Karkasse (das Reifen-„Innenleben“) beschädigt werden und der Reifen im schlimmsten Fall während der Fahrt platzen.

Ein Blick von außen zeigt mögliche Beulen oder Risse an, die auf solche Strukturschäden hinweisen – in einem solchen Fall sollte der Reifen umgehend von Ihrem Pneuhage Fachmann untersucht werden.

Fremdkörper entfernen

Dringt ein Fremdkörper in den Reifen ein, ist ebenfalls äußerste Vorsicht angebracht: Ein Nagel in der Lauffläche kann dafür sorgen, dass dem Reifen nach und nach die Luft ausgeht. Auch gelangt dadurch möglicherweise Feuchtigkeit an den Reifengürtel. Ist dieser (wie in den meisten Fällen) aus Stahl, kann er rosten und den Reifen in eine fahrende Zeitbombe verwandeln.

Wichtig: Reparaturen müssen in solchen Fällen so schnell wie möglich vom Fachmann durchgeführt werden.

Wer die Lebensdauer seines Reifens verlängern will, hält ihn darüber hinaus möglichst von Hochdruckreinigern fern: Diese können das Gummi irreparabel schädigen. Generell sollte bei der Reinigung mit Dreckfräsern oder  Flachstrahldüsen ein Mindestabstand von 20 cm eingehalten und der  Reinigungsstrahl nicht im stumpfen Winkel an den Reifen geführt werden.

Wann ist es Zeit die Reifen zu wechseln?

Reifenalter

Reifen sind robust – aber ab einem gewissen Alter, sollten Sie ausgetauscht werden. Einen gesetzliches „Haltbarkeitsdatum“ von Reifen gibt es zwar nicht, aber der ADAC empfiehlt ein maximales Reifenalter von 10 Jahren. Das Reifenalter können Sie im übrigen anhand der DOT-Nummer auf der Reifenseitenwand ablesen.

Profiltiefe

Die Profiltiefe ist der häufigste Grund für einen Reifenwechsel. Der gesetzliche Mindestwert liegt hier bei 1,6mm (sowohl Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen). Spätestens wenn dieser Wert erreicht ist, sollten die Reifen erneuert werden. Wir von Pneuhage empfehlen Ihnen jedoch einen Wechsel bereits bei 3mm Sommerreifen und 4mm bei Winterreifen zu wechseln. Bereits ab diesen Werten verlängert sich der Bremsweg enorm!

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