Bußgeldkatalog 2020 – das Wichtigste im Überblick

*** Änderung ***

(Stand: 07.07.2020) Der neue Bußgeldkatalog, der am 28. April 2020 in Kraft trat wurde zurückgenommen!

Laut ADAC sind alle Neuerungen ungültig: Aufgrund „eines Formfehlers im Gesetzestext der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind nicht nur die neuen Fahrverbotsregeln unwirksam, sondern alle Änderungen des Bußgeldkatalogs vom April 2020.“ So teilte es der ADAC auf seiner Website mit.

Verkehrsminister Scheuer rät zur Rückkehr zur alten Regelung vom 01.05.2014. Nun haben aktuell fast alle Bundesländer den neuen Bußgeldkatalog bis auf weiteres ausgesetzt.

Egal ob die Fahrt in den Urlaub oder auf dem Weg zum nächsten Ausflugsziel: Es ist immer gut zu wissen, wie der aktuelle Bußgeldkatalog für den Straßenverkehr aussieht.

Selbstverständlich ist es ratsam, sich immer an die vorgeschriebenen Verkehrsregeln zu halten. Schon alleine um sich und andere zu schützen. Falls es doch mal passiert, können Sie hier nachlesen, mit welchen Strafen Sie im neuen Bußgeldkatalog 2020 rechnen müssen.

Punktesystem – Flensburger Punktekonto

Das Punktesystem des Bußgeldkatalogs sieht folgende Verteilung der Punkte vor:

  • Schwere Verstöße 1 Punkt
  • Sehr schwere Verstöße 2 Punkte
  • Schwere Straftaten 3 Punkte
  • Wenn Sie 8 Punkte angesammelt haben, ist der Entzug der Fahrerlaubnis die Folge. Die Punkte verfallen im Laufe der Zeit – das hängt von der Schwere der Verstöße ab. Punkte für schwere Verstöße (1 Punkt) verfallen nach 2,5 Jahren, sehr schwere Verstoße (2 Punkte) nach 5 Jahren und schwere Straftaten (3 Punkte) nach 10 Jahren.


Der neue Bußgeldkatalog 2020

Seit dem 28.04.2020 müssen Autofahrer neue Vorschriften beachten. Der neue Bußgeldkatalog sieht zum Beispiel erhöhte Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße, Falschparken und beim nicht bilden einer Rettungsgasse vor.

Hier ein paar Beispiele:

Bei einer Geschwindigkeit über 21 km/h innerorts und mehr als 26 km/h außerorts drohen ein einmonatiges Fahrverbot, ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg. Das Bußgeld für Parken auf Schwerbehinderten-Parkplätzen ohne Berechtigung wurde von 35 € auf 55 € erhöht.

Das unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse oder aber auch das Nichtbilden einer Rettungsgasse kostet ein Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Sollten Sie Ihr Fahrzeug auf einem Gehweg abstellen, kostet Sie das mindestens 55 €. Je nach Fall kann das Bußgeld bis auf 100€ und einen Punkt steigen.

Bußgelder im Ausland

Wenn Sie vor haben ins Ausland zu fahren, lohnt es sich, einen Blick auf die dortigen Bußgelder zu werfen. Diese variieren teilweise enorm zu unseren Bußgeldern in Deutschland. So kostet beispielsweise das Falschparken in Norwegen 90 €. Das Überfahren einer roten Ampel schlägt in Großbritannien mit 1.200 € zu buche. Auch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die Unterschiede hoch. In der Schweiz zahlen Sie für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h mindestens 160 €.

Wir empfehlen Ihnen also: Halten Sie sich im Ausland unbedingt an die Verkehrsregeln. Im Zweifelsfall können Sie die aktuellen Bußgelder des jeweiligen Landes ganz einfach online herausfinden.


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