Tipps im Karneval


Mit dem Auto sicher durch die 5. Jahreszeit

Nicht nur in den Karnevalshochburgen geht es in den nächsten Tagen rund - die Narren sind los! Für Autofahrer ist der Karneval jedoch nicht die leichteste Zeit. Mit unseren Tipps kommen Sie sicher durch die tollen Tage!


Alkohol am Steuer ist auch im Karneval tabu

Auch im Karneval gilt: Alkohol am Steuer ist tabu! Wer sich als Fahrer einplanen lässt, muss wohl oder übel trocken bleiben. Wer trotzdem trinkt und fährt, riskiert ein Bußgeld: Bereits ab 0,3 Promille machen sich Autofahrer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr strafbar (§ 316 StGB), wenn sie Ausfallerscheinungen zeigen. Ab 0,5 Promille Blutalkohol drohen dann ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat. Endgültig fahruntüchtig ist man mit 1,1 Promille - da macht es auch keinen Unterschied mehr, ob der Fahrer Ausfallerscheinungen zeigt oder nicht. In diesem Fall droht neben einem längeren Fahrverbot auch eine Freiheitsstrafe.

Übrigens: Unter Alkoholeinfluss leidet nicht nur Ihre Fahrweise, sondern auch Ihr Versicherungsschutz. Wer betrunken einen Unfall baut, kann von seiner Versicherung nachträglich in Regress genommen werden. Bei einem Blutalkohol von 0,5 bis 1,1 Promille können Versicherungen bis zu 50 % ihrer Leistung zurückverlangen. Ab einem Blutalkoholgehalt von über 1,1 Promille zahlt die Versicherung i.d.R. gar nicht.

Also besser: Finger weg vom Alkohol, wenn Sie noch fahren müssen!


Verkleidungen hinter dem Steuer

Grundsätzlich sind Verkleidungen auch für Autofahrer erlaubt. Kritisch wird es nur, wenn das Kostüm die Sicht oder das Gehör des Fahrers beeinträchtigt (§ 23 Abs. 1 StVO). Verstöße können Bußgelder nach sich ziehen. Daher größere Perücken, Masken oder sonstige Gegenstände vor der Fahrt besser ablegen und später wieder aufsetzen.

 

 

Überblick


  • bereits ab 0,3 Promille drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg, wenn der Fahrer Ausfallerscheinungen zeigt
  • ab 1,1 Promille gilt ein Fahrer endgültig als fahruntüchtig, unabhängig von gezeigten Ausfallerscheinungen
  • Versicherungen können Fahrer, die im betrunkenen Zustand einen Unfall bauen, nachträglich in Regress nehmen (bis 1,1 Promille bis zu 50 % des Schadens, bei mehr als 1,1 Promille müssen Versicherungen gar nicht mehr zahlen)
  • Kostüme dürfen auch beim Fahren getragen werden, solange sie weder Sicht noch Gehör des Fahrers beeinträchtigen
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