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Reifendruck Auto

Warum er so wichtig ist und was Sie beachten sollten

Ob Stadtverkehr, Urlaubsreise oder tägliches Pendeln – der Reifendruck beim Auto spielt auf jeder Strecke eine entscheidende Rolle für Ihre Sicherheit. Schon ein kleiner Unterschied beim Luftdruck der Reifen kann Auswirkungen auf Bremsweg, Fahrverhalten und Reifenverschleiß haben. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie den richtigen Reifendruck finden, wie und wo Sie ihn prüfen können und welche Unterschiede es bei Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen gibt.

Was ist der Reifendruck?

Der Reifendruck bezeichnet den Luftdruck, der im Inneren eines Autoreifens herrscht. Er wird in der Regel in Bar gemessen, seltener auch in PSI (Pounds per Square Inch). Diese Luft sorgt dafür, dass der Reifen seine Form behält, das Fahrzeuggewicht trägt und eine sichere Verbindung zur Fahrbahn gewährleistet ist. Ist der Reifendruck zu niedrig, wird der Reifen instabil, erhitzt sich schneller und nutzt sich ungleichmäßig ab. Ist er hingegen zu hoch, verringert sich die Auflagefläche auf der Straße, was den Grip und die Fahrsicherheit beeinträchtigen kann.

Warum ist der Reifendruck wichtig?

Der richtige Reifendruck wirkt sich direkt auf die Fahrsicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beim Fahren aus. Diese positiven Aspekte eines korrekt eingestellten Reifendrucks sprechen für eine regelmäßige Kontrolle:

Reifendruck am Auto ablesen

Welcher Reifendruck ist richtig?

Der richtige Reifendruck hängt vom Fahrzeugmodell, der Reifengröße und dem Beladungszustand ab. Um herauszufinden, wie viel Luft Ihre Reifen benötigen, hilft ein Blick auf die Herstellerangaben. Diese finden Sie meist auf einem Aufkleber im Türrahmen der Fahrerseite, auf der Innenseite des Tankdeckels (oft in Form einer Luftdrucktabelle für Ihre Reifen) oder im Handbuch Ihres Autos. Achten Sie darauf, dass die Vorgaben für die Reifen an der Vorder- und Hinterachse unterschiedlich sein können!

Was passiert bei falschem Reifendruck?

Ein falscher Reifendruck wirkt sich direkt auf Sicherheit, Komfort, Kraftstoffverbrauch sowie Reifenverschleiß aus. Sowohl zu wenig als auch zu viel Luft im Reifen kann gefährlich werden, wenn auch auf unterschiedliche Weise.

Reifendruck zu niedrig

Ist der Reifendruck zu niedrig, verformt sich der Reifen beim Fahren stärker als vorgesehen. Dadurch erhöht sich der Rollwiderstand, was zu einem höheren Kraftstoffverbrauch führt. Gleichzeitig erwärmen sich die Reifen schneller, was das Risiko für Reifenschäden erhöht – besonders bei längeren Fahrten oder höheren Geschwindigkeiten. Des Weiteren werden Bremskräfte nicht richtig übertragen, wodurch sich der Bremsweg verlängert. Zudem wirkt der Reifen im Fahrverhalten unpräziser. Besonders bei Kurvenfahrten oder Spurwechseln wirkt das Fahrzeug unruhig. Darüber hinaus werden bei zu geringem Druck die Reifenschultern stärker belastet, was zu einem erhöhten Abrieb und schnelleren Reifenverschleiß führt. Nach Fahrten mit deutlich zu niedrigem Druck muss der Reifen geprüft werden. Im schlimmsten Fall ist der Reifen derart stark beschädigt, dass er erneuert werden muss – hier hilft Ihnen Pneuhage weiter!

Reifendruck zu hoch

Ein zu hoher Reifendruck reduziert die Auflagefläche des Reifens. Dadurch hat der Reifen weniger Traktion, was die Fahrleistung bei Nässe und die Bremsleistung reduziert. Zudem dämpft der Reifen weniger, wodurch Unebenheiten stärker ins Fahrzeug übertragen werden und der Fahrkomfort spürbar reduziert wird. Des Weiteren wird die Eigenstabilität des Reifens reduziert und das Fahrzeug reagiert etwas direkter bzw. „nervöser“ auf Lenkbewegungen. Durch den zu hohen Druck wird außerdem der Reifenverschleiß in der Mitte des Profils erhöht und somit wird die Laufleistung des Reifens stark reduziert.

Wie und wo kann man den Reifendruck messen und prüfen?

Den Reifendruck zu prüfen ist unkompliziert und dauert meist nur wenige Minuten. Viele Tankstellen bieten öffentlich zugängliche Luftdruckgeräte, an denen Sie den Druck Ihrer Reifen kostenlos selbst messen und direkt anpassen können.
Falls Ihr Fahrzeug über ein direkt messendes Reifendruckkontrollsystem verfügt, kann Ihnen auch der Bordcomputer Infos zum Füllstand jedes einzelnen Rades und etwaigen Abweichungen geben. Indirekt messende System dagegen zeigen den Reifendruck nicht an, sondern melden lediglich Abweichungen vom korrekten Fülldruck über ein Warnsignal im Cockpit.
Natürlich sind wir auch in der Pneuhage Filiale in Ihrer Nähe gerne für Sie da. Unsere Profis helfen Ihnen jederzeit weiter!

Wann sollten Sie den Reifendruck überprüfen?

Die Faustregel lautet: mindestens einmal im Monat sowie vor längeren Fahrten oder bei starken Temperaturunterschieden, etwa beim Wechsel der Jahreszeiten. Auch nach starkem Aufprall gegen Bordsteine oder bei ungewohntem Fahrverhalten empfiehlt sich eine Kontrolle.
Der Reifendruck sollte grundsätzlich im kalten Zustand kontrolliert werden, also idealerweise vor der Fahrt oder nachdem das Fahrzeug mindestens zwei Stunden abgestellt war. Bereits nach wenigen Kilometern erwärmen sich die Reifen, wodurch sich die Luft im Inneren ausdehnt und der Druck ansteigt. Wird der Reifendruck dann gemessen, zeigt das Gerät einen höheren Wert als tatsächlich im Ruhezustand vorhanden ist. Das kann zu einer falschen Einschätzung und somit zu einem nicht korrekt eingestellten Luftdruck führen.

Gut zu wissen

Viele Autofahrer glauben, einen zu niedrigen Reifendruck optisch erkennen zu können, etwa, wenn der Reifen leicht eingefallen wirkt. Tatsächlich wird ein Luftdruckverlust aber erst sichtbar, wenn bereits mindestens 30 Prozent fehlen.

Reifendruck: Besonderheiten bei Sommer-, Ganzjahres- und Winterreifen

Bei den verschiedenen Reifentypen (Sommer, Winter, Allwetter) gibt es bezüglich des korrekten Reifendrucks keine Unterschiede. Hier gelten die Herstellerangaben zu Ihrem Fahrzeug bei der jeweiligen Reifengröße gleichermaßen.

Allerdings ist es so, dass sich bei kalten Temperaturen die Luft im Reifen zusammenzieht und damit der Reifendruck sinkt. Wenn im Winter die Temperaturen dauerhaft unter 10°C fallen, können Sie den Luftdruck daher um 0,1 bar, bei Temperaturen um 0°C um 0,2bar, erhöhen, um die Temperaturschwankung auszugleichen. So hat der Reifen ab Fahrtantritt die optimale Aufstandsfläche.

Professioneller Reifenservice bei Pneuhage

Der richtige Reifendruck ist ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der Fahrsicherheit. Doch auch weitere Faktoren spielen mit hinein. Damit Sie sicher unterwegs sind, bieten wir Ihnen bei Pneuhage den Rundum-Service für Ihre Reifen. Vom professionellen Rad- und Reifenwechsel über die fachgerechte Achsvermessung bis hin zu unserem Reifengas-Service:  Unsere Profis sind für Sie da!

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Pneuahge Filiale finden: Autowerkstatt
Infovideo Reifendruck

Die wichtigsten Infos noch mal kurz zusammengefasst? Kein Problem!
Warum ist der richtige Reifenfülldruck wichtig? Wie sollte er geprüft werden? Und was sind die Folgen bei einem falsch eingestellten Reifenduck beim Auto?
Das und mehr erfahren Sie kompakt in unserem Infovideo.

FAQ zum Thema Reifendruck Auto

Das hängt vom Fahrzeug, dem Beladungszustand und der Reifengröße ab. Die Angaben hierzu stehen im Handbuch, am Tankdeckel oder am Türrahmen Ihres Fahrzeuges.

Liegt der Druck deutlich unter 1,5 bar, sollte man das Fahrzeug nicht mehr bewegen. Das Risiko für eine Reifenpanne und Kontrollverlust ist dann sehr hoch.

Kurzzeitig vielleicht, aber sicher ist das nicht. Zu niedriger Reifendruck erhöht den Verschleiß, verlängert den Bremsweg und kann zu Reifenschäden führen.
Eine zu lange Fahrt bei zu niedrigem Druck beschädigt den Reifen derart stark, dass dieser ersetzt werden muss.

Ja. 1 bar ist viel zu wenig und kann den Reifen stark überhitzen. Es besteht akute Gefahr für Reifenschäden oder sogar Reifenplatzer.

Beides ist ungünstig. Zu wenig Druck ist meist gefährlicher, da dies schneller zu Schäden und Kontrollverlust führt. Grundsätzlich sollte der Druck immer den Herstellervorgaben entsprechend eingestellt sein.

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