Die Pneuhage Reifenservice Reifen und Felgen Welt

Ihr kompetenter Reifenservice rund um Reifen und Felgen, Winterreifen Sommerreifen, Autoreifen und Alufelgen. Pneuhage ist Ihr herstellerunabhängiger Reifenfachhandel, der objektive Beratung und optimalen Service rund um Reifen, Felgen und Kompletträder für alle PKW und Nutzfahrzeuge garantiert. Pneuhage Reifendienste bietet Reifen aller Art: Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen, Autoreifen, Motorradreifen und Nutzfahrzeugreifen. Ein umfangreiches Programm an Alufelgen und Leistungen wie professionelle Reifenmontage runden das Reifenservice Angebot ab. Wir führen alle namenhaften Markenreifen: Von Pirelli über Continental bis Michelin. Von Goodyear über Bridgestone bis Dunlop. Auch Fulda, Metzler, Uniroyal, Vredestein, Firestone, Hankook uvm. Buchen Sie mit der Online Terminvereinbarung rund um die Uhr Ihren Wunschtermin, z.B. für unseren professionellen KFZ-Service und Reifenservice. Oder suchen Sie in unserem Online Räderkonfigurator nach Reifen, Felgen oder Kompletträder für Ihr Fahrzeug.

Reifenlexikon R

Radialreifen

Bei Radialreifen sind die Cordfäden im 90° Winkel zur Laufrichtung angeordnet. Im Gegensatz dazu gibt es Diagonalreifen, bei denen die Cordfäden der einzelnen Lagen schräg zur Fahrtrichtung angeordnet sind.

Radlast

Die Radlast bezeichnet das Gewicht von Fahrzeug und Ladung pro Reifen. Die maximale Radlast kann anhand der Tragfähigkeitskennziffer, die auf der Flanke des Reifens zu finden ist, ermittelt werden.

Regroovable

Regroovable bedeutet "nachschneidbar". Reifen dürfen nur nachgeschnitten werden, wenn sie auf der Seitenwand die Zusatzkennzeichnung "Regroovable" tragen.

Reibbeiwert

Der Reibbeiwert oder Reibwert (Faktor µ) definiert die Haftung des Reifens auf der Straße. Dieser hängt maßgeblich von der Fahrbahnbeschaffenheit, dem Fahrbahnzustand, der Profilgestaltung, dem Karkassaufbau, der Fahrgeschwindigkeit, der Bodendruckverteilung, der Temperatur und von der Laufflächenmischung ab.

Reibung

Reibung entsteht beim alltäglichen Fahren und Bremsen mit dem Auto innerhalb der Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn. Das Ausmaß der Reibung hängt maßgeblich von der Fahrbahnbeschaffenheit, der Fahrgeschwindigkeit, der Bodendruckverteilung, der Temperatur und von den Eigenschaften des Reifens ab. Reibung ist die Ursache für den Reifenabrieb, d.h. den Verschleiß.

Reifenbezeichnung

Rein rechtliche Anforderungen sind ein Typgenehmigungszeichen auf der Seitenwand des Reifens und eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Wer noch einen alten Kfz-Schein hat, sieht die auf dem Fahrzeug erlaubten Reifengrößen unter Ziffer 20 bis 23, bzw. als zusätzlich oder nachträgliche Eintragung unter Ziffer 33. Die neue Zulassungsbescheinigung, die seit 1. Oktober 2005 gilt, nennt unter Punkt 15.1 und 15.2 nur noch eine von möglicherweise mehreren erlaubten Größen. In diesem Fall helfen wir Ihnen in einer unserer Pneuhage Filialen gern, sich darüber Klarheit zu verschaffen, welche weiteren Reifengrößen auf dem Auto gefahren werden dürfen. In jedem Fall kommt es auf die komplette Bezeichnung an. Auf der nächsten Seite finden Sie beispielhaft die Entschlüsselung der Angaben einer Reifenbezeichnung 

Beispielgröße: 225 / 45 R 17 91V

225

Reifenbreite in mm

45

Verhältnis von Reifenbreite zu Reifenhöhe in Prozent

R

Reifenbauweise ( R = Radial)

17

Innendurchmesser in Zoll

91

Indexzahl für die Tragfähigkeit pro Reifen ( 91 = 615kg )

V

Indexbuchstabe für die max. mögliche Geschwindigkeit dieses Reifens (V = 240 km/h)

  

Reifenalter ( vgl. Alterung )

Wie alt ein Reifen ist, lässt sich anhand der letzten Ziffern hinter der auf der Flanke angebrachten DOT-Nummer ablesen. Dabei handelt es sich bei den ersten zwei Ziffern um die Produktionswoche und bei den letzten zwei Ziffern um das Produktionsjahr (WWJJ). So bedeutet beispielsweise "2403", dass ein Reifen in der 24. Woche des Jahres 2003 hergestellt wurde. Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse, beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit, sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit des Reifens. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden dem Material Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Damit ist gewährleistet, dass auch ein, mehrere Jahre (maximal 5 Jahre) sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist. Auch Pneuhage empfiehlt: Alle 10 Jahre sind Reifen zu ersetzten, bei Fahrzeugen mit längeren Standzeiten, beispielsweise Wohnwägen, Anhänger oder anderen Standfahrtzeugen, bereits nach 6 Jahren.

Die Reifenhersteller nehmen verbindlich zum Reifenalter in den entsprechenden wdk*-Leitlinien Nr. 90 (Pkw) und Nr. 91 (Motorrad) Stellung:

„…es wird empfohlen, Reifen, die älter als 10 Jahre sind, nur noch zu benutzen, wenn sie vorher ständig unter normalen Bedingungen im Einsatz waren. Diese Reifen sollten also nicht mehr umgesteckt, sondern nur noch im laufenden Betrieb abgefahren werden. Besonders stark altern Reifen an Wohnwagen. Es wird empfohlen, die Reifen schon bei einem Alter von 6 Jahren, spätestens aber nach 8 Jahren zu ersetzen.“

Und: „Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen.“

 

*Der wdk (Wirtschaftverband der Deutschen Kautschukindustrie e.V) ist die Organisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Über 40 wesentliche Zulieferunternehmen der Kautschuk verarbeitenden Industrie sind dem wdk zusätzlich als außerordentliche Mitglieder angeschlossen, er repräsentiert, gemessen am Branchenumsatz, ca. 85 % der deutschen Kautschukindustrie. Die vom wdk herausgegebnen Leitlinien bilden in der Regel die Grundlage für Sachverständigengutachten zum Thema Reifen und Reifensicherheit.

Reifendruck

siehe Fülldruck

Reifenschulter

Sie ist der Übergang von der Lauffläche zur Flanke und übernimmt die Kurvenkräfte. Ist die Schulter stark abgerieben, sind das meist Symptome von Überlastung, Unterluftdruck und/oder Sturzfehler.

Retread

Retread bedeutet "runderneuert". Bei einem runderneuerten Reifen wird ein "R" bzw. "Retread" auf der Seitenwand vermerkt.

Rollwiderstand

Er entsteht durch die Verformung des Reifens dort, wo er Kontakt mit der Fahrbahn hat, also durch das Walken des Gummis in der Aufstandsfläche. Die hier zu leistende "Verformungsarbeit" schluckt Energie und wirkt bremsend. Der Rollwiderstand ist umso größer, je kleiner der Reifenradius und je größer die Formänderungsarbeit ist. Er steigt also mit zunehmender Belastung, zunehmender Fahrgeschwindigkeit und abnehmendem Reifenluftdruck.

Run-Flat-Tire

„Run-Flat-Tire“ ist die fachspezifische Bezeichnung von Reifen mit Notlaufeigenschaften. Verliert ein herkömmlicher Reifen Luft, beginnt er zu walken, er wird platt und durch die Hitzeentwicklung ist er nach kürzester Zeit völlig zerstört. Reifen mit Notlaufeigenschaften sollen dies verhindern. Bei der Verwendung von Notlaufreifen schreiben die meisten Hersteller den Betrieb eines Reifendruck-Kontrollsystems vor, denn aufgrund der guten Fahreigenschaften trotz Luftverlustes ist es durchaus möglich, das der Autofahrer den Defekt am Reifen gar nicht bemerkt. Unsere Pneuhage-Servicetechniker sind in Sachen Run-Flat-Reifen und Reifendruckkontrollsysteme stets auf dem aktuellen Stand.

Runderneuerung

Bei der Runderneuerung wird der Reifenunterbau - die Karkasse - wieder verwendet, die Lauffläche wird erneuert. Dabei wird ein Laufstreifen auf die alte Karkasse aufgebracht, vulkanisiert und es entsteht ein fast neuer, voll funktionsfähiger Reifen, dessen Eigenschaften allerdings maßgeblich von der Qualität der gebrauchten Karkasse und der sorgfältigen Verarbeitung abhängt.