Reifenlexikon N

Niederquerschnittreifen

Für fast jedes Fahrzeugmodell sind heutzutage Niederquerschnittsreifen erhältlich, man spricht im herkömmliche Sinne oft auch von Breitreifen. Gemeint sind damit Reifen, bei denen das Höhen - Breiten-Verhältnis ein Wert gleich oder kleiner 50 aufweist, bspw. 215/50 R17 oder 235/35 R19. Durch die Montage solcher Reifen werden einige Fahreigenschaften des Fahrzeuges verbessert, dazu zählen Grip, Fahrstabilität und Lenkpräzision. Sie wollen Niederquerschnittsreifen auch für Ihr Auto – Pneuhage berät Sie gern!

Notlaufeigenschaften

Verliert ein herkömmlicher Reifen Luft, beginnt er zu walken, er wird platt und durch die Hitzeentwicklung ist er nach kürzester Zeit völlig zerstört. Hat ein Reifen Notlaufeigenschaften, dann wird diese Walkarbeit derart stark reduziert, dass ein Weiterfahren aus der Gefahrenzone heraus oder bis zur nächsten Werkstatt möglich ist. Dies wird über eine verstärkte Konstruktion der Seitenwand erreicht. Bei der Verwendung von Notlaufreifen schreiben die Hersteller den Betrieb eines Reifendruck-Kontrollsystems vor, denn aufgrund der guten Fahreigenschaften trotz Luftverlustes ist es durchaus möglich, das der Autofahrer den Defekt am Reifen gar nicht bemerkt.

Notrad

Das Notrad ist vollständiges Rad, jedoch wesentlich leichter und mit einem sehr, sehr schmalen Reifen versehen. Durch die schmale Bauweise findet es in fast jedem Kofferraum platz, spart Gewicht und hat des vollwertige Reserverad weitestgehend abgelöst. Die schmale Konstruktion erlaubt jedoch nur begrenzte Laufeigenschaften und Geschwindigkeiten bis max. 80km/h. Noch platzsparender sind so genannte Tirefit-Systeme: Ein flüssiges Dichtmittel wird in den Reifen gespritzt und dichtet kleinere Löcher vorübergehend ab.

Nutzung von Winterreifen

Die geeignete Bereifung für winterliche Fahrbahnen sollte nicht erst montiert werden, wenn die ersten Schneeflocken fallen. Dann wollen alle Autofahrer gleichzeitig Winterreifen haben. Längere Wartezeiten oder gar Lieferengpässe beim Reifenhändler oder in der Kfz-Werkstatt sind die Folge. Bereits nach den Sommerferien ist ein Blick auf die Winterreifen sinnvoll. Haben die Reifen weniger als 4 Millimeter Profiltiefe, sind es keine wirksamen Winterreifen mehr und man sollte sich um Ersatz kümmern. Nur mit mehr als diesen 4 Millimetern können sich die Profilblöcke beim Abrollen noch so verformen, dass wirksame Griffkanten entstehen. Das haben auch die Gesetzgeber in Österreich und Schweiz erkannt und entsprechende Vorschriften erlassen. Wenn Sie Ihre Reifen und Felgen bei Pneuhage eingelagert haben, dann übernehmen unsere Servicekräfte den Vorab-Check ihrer Winterreifen. Als Indiz für den sinnvollen Einsatz von Winterreifen können morgendliche Temperaturen gelten. Bereits im Oktober liegen die Werte oft im Bereich von sieben Grad Celsius und niedriger. Die sieben Grad stellen einen Orientierungswert dar, ab dem man mit Winterreifen sicherer unterwegs ist. Und die Wetteraufzeichnungen verraten, dass diese niedrigen Werte erst Mitte April wieder überschritten werden. Daher gilt als Faustregel für den Einsatz von Winterreifen: Oktober bis Ostern. Hintergrund der Sieben-Grad-Grenze ist die Mischungstechnologie, die sich bei Winter- und Sommerreifen unterscheidet. In Winterreifen werden höhere Anteile von Naturkautschuk verarbeitet. Naturkautschuk bleibt gegenüber den in Sommerreifen verwendeten Kunstkautschuken auch bei niedrigeren Temperaturen noch flexibel und kann sich daher besser mit der Fahrbahnoberfläche verzahnen. Aber ebenso wie es an Ostern schon schön warm sein kann, gibt es auch Sommerreifen, die unter sieben Grad auf trockener Straße noch genügend Grip bieten.

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