Reifenlexikon H

Haftung

Die Haftung oder Bodenhaftung beschreibt die Intensität des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn. Die Haftung eines Reifens unter verschiedensten Witterungsbedingungen wird durch die Profilgestaltung, wie beispielsweise Lamellen bei Winterreifen, und der Gummimischung erreicht. (vgl. auch Grip

Hauptprofilrillen

Als Hauptprofilrillen bezeichnet man die Rillen im mittleren Bereich der Lauffläche eines Reifens. Die Profiltiefe des Reifens wird immer in den Hauptprofilrillen gemessen, innerhalb dieser Rillen sind in der Regel auch die Verschleißanzeiger angebracht.

Herstellung

Grundlage der Reifenproduktion ist zunächst die Herstellung der Gummi- und Kautschukmischungen für verschiedenen Funktionen des Reifens. In parallelen Verfahren wird der Laufstreifen gespritzt sowie Textilcord, Wulst und Stahlcord gummiert. Aus dem gummierten Stahlcord werden anschließend Endlosstreifen geschnitten, die wiederum später zur Herstellung der Gürtellagen verwendet werden. Der gummierte Textilcord und der gummierte Wulst werden zur Karkasse, also zum Grundgerüst des Reifens zusammengefügt. Doch so einfach, wie es klingt ist es natürlich nicht, zahlreiche Anforderungen und Bestimmungen sind zu beachten, die Arbeitsabläufe sind im Detail um ein Vielfaches komplexer. Trotz automatisierter Abläufe in der Reifenindustrie, ist die Handarbeit immer noch nötig, um einen Reifen zu produzieren, dieser Anteil beträgt durchschnittlich ca. 30 bis 35 Prozent, je nach Produkt und Reifengröße. Je größer ein Reifen ist, umso mehr Handarbeit muss getätigt werden.

Herstellungsdatum

Das Herstellungsdatum wird innerhalb der "DOT-Kennzeichnung" auf der Seitenwand eines Reifens angegeben. Die so genannte DOT-Nummer gibt u.a. das Reifenalter verschlüsselt wieder. So bedeutet beispielsweise „1609", dass ein Reifen in der 16. Kalenderwoche des Jahres 2009 hergestellt wurde.

High-Performance-Reifen

Als High-Performance-Reifen (HP) oder Ultra-High-Performance-Reifen (UHP) bezeichnet man Reifen für besondere Anforderungen, vor allem im Hochgeschwindigkeitsbereich. 

Hochgeschwindigkeitstauglichkeit

Der Reifen wird auf einem Schnelllauftestgerät zunächst auf seine zulässige Höchstgeschwindigkeit geprüft, anschließend wird die Geschwindigkeit so lange erhöht, bis der Reifen defekt ist, um die Grenzlast zu ermitteln. Diese Prüfung geschieht innerhalb der Produktion stichprobenartig.

Höhenschlag

Man spricht vom so genannten "Höhenschlag", wenn Rad und Reifen, als Einheit von der Seite betrachtet, keinen exakten Kreis beschreiben. Bei schneller Fahrt hat dies zur Folge, dass Vibrationen auf die Karosserie des Fahrzeuges übertragen werden. Wenn an Ihrem Fahrzeug dieses Problem auftritt, kommen Sie zu Pneuhage. Wir helfen Ihnen bei der Behebung des Problems.

Homologation

Die Homologation beschreibt die technische Freigabe eines Reifens für ein Kraftfahrzeug. Sie umfasst rund 60 Prüfkriterien und wird von Seiten der Fahrzeughersteller wie eine Qualitätsbestätigung gehandhabt.

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