Tipps für ein langes Reifenleben

Wie der Reifen hält, und hält, und hält ....

Sie sind stabil und sensibel zugleich, müssen hohe Geschwindigkeiten ebenso wegstecken wie ständig wechselnde Witterungs- und Fahrbahnbedingungen:

Unsere Reifen zählen nicht gerade zu den Dingen am Auto, die wir besonders schonend behandeln. Wer sich mit offenen Augen und dem entsprechenden Maß an Umsicht im Straßenverkehr bewegt, wird seinen Pneus ein langes und erfülltes Leben ermöglichen.

Mit folgenden Tipps Ihrers Pneuhage Reifenspezialisten brauchen Sie zukünftig keine Angst mehr vor der nächsten Reifenpanne zu haben:

  • Die meisten Reifenschäden treten durch zu geringen Fülldruck auf – oder werden dadurch verschlimmert. Hierzu genügt ein schneller Blick in die Betriebsanleitung, auf die B-Säule oder in den Tankdeckel des Fahrzeugs, die Luftpumpe an der Tankstelle besorgt den Rest.

    Ihr Pneuhage Experte empfiehlt, den Reifenluftdruck etwa alle 14 Tage im kalten Reifenzustand zu überprüfen und dabei auch an das Ersatzrad zu denken. Kalt deshalb, weil sich der Reifen während der Fahrt erwärmt und sich dadurch der Fülldruck erhöht.

    Nur mit dem richtigen Luftdruck können Sicherheit, Fahrstabilität und maximale Lebensdauer des Reifens sichergestellt werden. Bereits 0,2 bar unter diesem Wert reduziert sich die Reifen-Laufleistung um ca. 10 %, ab 0,6 bar weniger Druck wird sie sogar halbiert!

    Hintergrund: Bei zu wenig Luft leidet der Reifen während der Fahrt unter einer übermäßigen Verformung, wodurch er sich erwärmt und es irgendwann zum Defekt kommen kann. Der übrigens auch durchaus zeitversetzt auftreten kann.

  • Eine weitere, permanente Belastungsprobe für die Reifen ist das Parken auf dem Bordstein. Dies sollte nach Möglichkeit ganz vermieden werden.

    Es gibt jedoch immer wieder Parksituationen, in denen das leichter gesagt als getan ist. Bleibt keine andere Möglichkeit, als auf den Bordstein zu fahren, dann bitte möglichst langsam und im stumpfen, sprich rechten, Winkel. Werden die empfindlichen Reifenflanken nämlich zwischen Bordstein und Felge eingequetscht, kann die Karkasse (das Reifen-„Innenleben“) beschädigt werden und der Reifen im schlimmsten Fall während der Fahrt platzen.

    Ein Blick von außen zeigt mögliche Beulen oder Risse an, die auf solche Strukturschäden hinweisen – in einem solchen Fall sollte der Reifen umgehend von Ihrem Pneuhage Fachmann untersucht werden.

  • Dringt ein Fremdkörper in den Reifen ein, ist ebenfalls äußerste Vorsicht angebracht: Ein Nagel in der Lauffläche kann dafür sorgen, dass dem Reifen nach und nach die Luft ausgeht. Auch gelangt dadurch möglicherweise Feuchtigkeit an den Reifengürtel. Ist dieser (wie in den meisten Fällen) aus Stahl, kann er rosten und den Reifen in eine fahrende Zeitbombe verwandeln.

    Wichtig:
    Reparaturen müssen in solchen Fällen so schnell wie möglich vom Fachmann durchgeführt werden.

    Wer die Lebensdauer seines Reifens verlängern will, hält ihn darüber hinaus möglichst von Hochdruckreinigern fern: Diese können das Gummi irreparabel schädigen. Generell sollte bei der Reinigung mit Dreckfräsern oder  Flachstrahldüsen ein Mindestabstand von 20 cm eingehalten und der  Reinigungsstrahl nicht im stumpfen Winkel an den Reifen geführt werden.

Kommen Sie zu uns und genießen Sie eine Tasse Kaffee. Unsere Pneuhage Mitarbeiter kümmern sich gerne um Ihre Fragen rund um Rad und Reifen.

Pneuhage Filialen


HILFE ?
Sie benötigen Hilfe?
Ihr Pneuhage Experte hilft Ihnen weiter.
0721 6188-203
Nutzen Sie unseren Rückruf-Service.
Wann möchten Sie zurückgerufen werden?
Vielen Dank!
Wir rufen Sie in Kürze zurück.
Sollte Ihre Anfrage außerhalb unserer
Service-Zeiten (Mo-Fr 8-19 Uhr, Sa 9-16 Uhr)
bei uns eingegangen sein, erfolgt der Rückruf
am nächsten Werktag.